Spätherbstliche Streifzüge – Weimar

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„Wo finden Sie auf einem so engen Fleck noch so viel Gutes“ sagte J.W. Goethe einst über Weimar und ja, das gilt auch heute noch. Die kulturelle Vielfalt, gut erhaltene Architektur und greifbare Geschichte – nirgends fand ich bislang so eine Fülle an Kulturgut auf so kleinem Raum wie hier. Doch darauf möchte ich nun nicht zu sprechen kommen, das werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch. Denn Weimar hat noch mehr zu bieten als Goethes Wohnhaus, Belvedere oder Bauhaus, quasi an jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken.

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Man gehe nur an einem spätherbstlichen Nachmittag im November durch den Park an der Ilm. Hier Goethes Gartenhaus, dort die Sphinxgrotte und wieder gibt es neben den populären Anziehungspunkten des Parks überall versteckte Schönheiten. Einmal falsch abgebogen und zack, etwas neues Großartiges entdeckt. 

 

Nicht weit vom Park ist der historische Friedhof und auch der Stadtkern und das Stadtschloss sind nicht weit entfernt. Eigentlich ist in Weimar nichts weit von einander entfernt und das macht die Stadt so charismatisch. Sie ist wie eine einzige Museumsstadt. Hier spürt man sowohl den Glanz vergangener Zeiten, als auch den der Gegenwart. Hier scheint die Welt noch in Ordnung.

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1 Comment

  1. Ach ja, Weimar. Einer der Klassenfahrten, bei denen ich wahnsinnig bereue, nicht dabei gewesen zu sein. Und bei deinen tollen Bildern sogar noch mehr – um bei Goethe zu bleiben: „Warum in die Ferne schweifen/ Sieh, das Gute liegt so nah!“

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