Glaube versetzt Berge?

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Nach drei Jahren religionswissenschaftlicher Studien, wurde ich schon oft gefragt: „Woran glaubst du?“ und ich bezeichnete mich oft als Atheist. Doch das bedeutet nicht, dass ich nicht an etwas glaube. Denn ich glaube an Schicksal, an Karma, an die Hoffnung. Und ich glaube an die Liebe. An Zusammenhalt und auch an Trennungen – vor allem von alten Lastern. Daran, dass sich Alles zum Guten wenden wird, wenn man nur daran glaubt. Daran, dass Zweifel berechtigt sind, aber nicht Überhand nehmen sollten und man mit Optimismus immer weiter kommt, egal wie voll das Glas grade ist. Daran, dass Veränderungen notwendig sind und viel Gutes mit sich bringen können. Und daran, dass das Glück greifbar ist.

Und ja, ich glaube auch an Träume, an die ganz großen. Daran, dass wir sie aus einem bestimmten Grund träumen und sie uns zeigen, wer wir sein wollen. Aber ich glaube auch daran, dass sie sich nur erfüllen, wenn wir für sie arbeiten, einen Plan haben und uns für Neues und Veränderungen öffnen. Dass man für das einstehen muss, an was man glaubt. 

Vielleicht macht mich dieser Glauben zu einem Träumer, jemanden der die Welt nur so sehen will, wie sie in seiner Illusion richtig erscheint. Das bekommen viele Gläubige zu hören, egal ob religiös oder nicht. Aber ich glaube an den Glauben und daran, dass sich eine Gesellschaft wandeln kann und sich Neuem öffnen wird. An das Suchen und dann auch Finden von Gemeinsamkeiten. An Toleranz, Akzeptanz und Courage. An Zusammenhalt.
Vielleicht dauert das noch, aber wir wissen ja, für seine Träume muss man arbeiten. 

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